Einführungsseminar in Seoul 2025
05.09.2025 – FREITAG
Marcus, Madia, Antonia und Lilian schildern ihre Eindrücke aus dem ersten offiziellen Programmtag des Einführungsseminars
(von Marcus Holzschuher)
Im Rahmen der Einführungswoche vor dem Deutsch-Koreanischen Juniorforum hatten wir die Gelegenheit, das KI-Institut der Seoul National University (SNU) zu besuchen. Für mich als Student der Ingenieurswissenschaften war dieser Besuch eines der Highlights der Woche, da wir nicht nur die wissenschaftlichen Labore des Instituts besichtigen durften, sondern auch viel über die Unterschiede in der Wissenschaftskultur zwischen Deutschland und Korea lernen konnten.
Der Tag begann um 10 Uhr mit einer Austausch-Session im Institutsgebäude, die von Dr. Woo-Jeong Baek geleitet wurde, welche uns den Tag über begleitete und auch als Mentorin in der Arbeitsgruppe „Digital Transformation and Artificial Intelligence“ beim Juniorforum tätig war. Sie hatte in ihrer Vergangenheit am Karlsruher Institut für Technologie im Bereich Robotik und Informatik promoviert und bis vor kurzem als Post-Doc am KI-Institut der SNU gearbeitet. Dadurch konnte sie uns auf einmalige Weise Einblicke in beide Forschungssysteme geben und die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiede aus ihrer eigenen Erfahrung heraus schildern.
Sehr aufschlussreich war für mich, wie Dr. Baek den Vergleich zwischen den Postdocs in Korea und Deutschland beschrieben hat. Während in Deutschland mehr Zeit für kreative Ansätze bleibt und auch negative Ergebnisse in Forschungsprojekten akzeptiert werden, herrscht in Korea ein viel stärkerer Druck, möglichst schnell positive Resultate vorzuweisen. Dieser Leistungsdruck führt oft dazu, dass weniger Raum für Kreativität bei Studierenden und Wissenschaftlern in Korea bleibt. Gleichzeitig betonte sie aber, dass junge koreanische Wissenschaftler eine enorme Auffassungsgabe besitzen und sehr schnell in der Lage sind, Neues zu lernen und umzusetzen. Wir sprachen auch darüber, wie sich die Finanzierung von Forschung unterscheidet. In Deutschland stammen viele Gelder aus staatlichen oder europäischen Förderprogrammen, während in Korea die Institute stärker auf Industrieprojekte angewiesen sind. Das führt unter anderem dazu, dass es in Korea weniger Grundlagenforschung gibt, während in Deutschland langfristigere, eher theoretische Projekte häufiger gefördert werden. Spannend fand ich auch ihre Schilderung des koreanischen Bewertungssystems für Wissenschaftler, bei dem stark auf Journal-Ratings geachtet wird. Dieses System verstärkt den Wettbewerb zwischen Forschenden, führt aber gleichzeitig zu einem geringeren Austausch und weniger Zusammenarbeit. Dieses Thema hat uns als Gruppe sehr interessiert und ich konnte meine eigenen Erfahrungen mit der deutschen Forschungskultur während meines Studiums vergleichend einbringen.
Nach dieser spannenden Diskussion wurden wir von Prof. Byoung-Tak Zhang, dem Leiter des KI-Instituts, begrüßt. Er erklärte uns, dass das KI-Institut der SNU erst 2019 gegründet wurde, inzwischen aber schon rund 3.000 Affiliates hat. Anders als viele andere Einrichtungen widmet sich das Institut ausschließlich der Forschung und ist nicht in die Lehre eingebunden. Besonders toll fand ich, dass er sich trotz seines engen Zeitplans Zeit für uns nahm und offen auf unsere Fragen einging.
Im Anschluss daran führte man uns auf die Dachterrasse des Gebäudes, von wo aus wir einen beeindruckenden Blick über den Campus und die Stadt Seoul hatten. Danach besuchten wir das studentische KI-Labor. Dort durften wir eine Demonstration eines kleinen „Kassierroboters“ erleben. Der Roboter wurde darauf trainiert, eine Currybox vom Kassenband zu nehmen und in einen Einkaufskorb zu legen. Das war nicht nur spannend, sondern auch unterhaltsam anzuschauen. Besonders begeistert waren wir, als eine von uns sogar selbst ausprobieren durfte, den Roboter über ein Exoskelett mit Sensoren zu trainieren. Für mich war das einer der Höhepunkte des Besuchs, da man so direkt sehen konnte, wie die Verbindung zwischen menschlichen Bewegungen und KI-gesteuerter Robotik funktioniert. In diesem Zusammenhang wurde uns erklärt, dass ein großes Problem bei der Entwicklung von Robotern ist, dass sie im Gegensatz zu Sprachmodellen wie ChatGPT auf physische Trainingsdaten angewiesen sind. Das bedeutet, dass man Roboter mühsam durch reale Interaktionen trainieren muss, was den Fortschritt deutlich verlangsamt. Für uns war das eine wertvolle Erkenntnis, die noch einmal verdeutlichte, wie groß die Herausforderungen in der Entwicklung von KI gesteuerter Robotik sind.
Zwischenzeitig hatten wir die Gelegenheit, beim Mittagessen mit dem Professor des Instituts in entspannter Atmosphäre weiter ins Gespräch zu kommen. Dabei konnten wir Fragen stellen, Eindrücke austauschen und ein wenig über unsere Erfahrungen als deutsche Studierende in Korea berichten.
Zum Abschluss des Rundgangs wurden wir in den Bereich geführt, in dem an humanoiden Robotern geforscht wird. Dort bekamen wir einen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte dieser Forschung und die Besonderheiten des Systems erklärt. Aufgrund meines Hintergrunds im Maschinenbau hat mich der modulare Aufbau des humanoiden Roboters sehr interessiert. Wir konnten uns den humanoiden Roboter aus der Nähe anschauen, der aktuell für Lauftests vorbereitet wird. Auch wenn wir ihn leider nicht in Aktion erleben konnten, war es sehr spannend, das technische Design und die Komplexität eines solchen Systems direkt zu sehen.
Der Besuch am KI-Institut war sehr bereichernd für mich, gerade im Hinblick auf die Vorbereitung für meine Arbeitsgruppe, in welcher wir uns ebenfalls mit den Herausforderungen und Potentialen von KI beschäftigt haben. Ich konnte viel über die koreanische Forschungslandschaft lernen, spannende Einblicke in aktuelle Projekte der Robotik erhalten und praktisch erleben, wie KI-Systeme trainiert werden.
Am 05.09.2025 fand ein Vortrag der Frau Hye-Yun Kim vom Unternehmen LÄUFT sowie ein Austausch mit Auszubildenden, die kurz vor ihrem Umzug nach Deutschland bzw. dem Abschluss ihrer Ausbildung standen, statt. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was bedeutet öffentliche Bildung in Korea und warum entscheiden sich junge Menschen für eine Ausbildung in Deutschland?“
Frau Kim skizzierte zunächst die starken Kontraste zwischen dem deutschen und koreanischen System. Während das deutsche Modell den Teilnehmenden des Forums bereits vertraut war, überraschte viele die Hierarchie des koreanischen Bildungssystems. Nach Primar- und Mittelstufe erfolgt bereits eine Trennung zwischen der theorie-orientierten allgemeinbildenden Mittelschule und der nach dem deutschen Vorbild praxisnahen fachspezifischen Mittelschule. Letztere ist in Korea immer noch stigmatisiert, denn akademische Laufbahnen gelten als erstrebenswerter, während handwerkliche Berufe oft abgewertet werden. Hinzu kommen regionale Ungleichheiten und eine Unternehmenskultur, die berufliche Bildung noch nicht als Mehrwert erkennt. Obwohl höhere Budgets für Berufsschulen vorhanden sind, ändert dies wenig an dem tief verwurzelten Elitedenken, der akademische Abschlüsse mit einem erfolgreichen Leben gleichsetzt.
Der Austausch mit Auszubildenden aus Daejeon und der Lindauer Dornier GmbH machte jedoch deutlich, warum das Ausbildungsmodell für viele Koreaner:innen attraktiv ist. Hier können sie die Theorie direkt in die Praxis umsetzen, technische Fähigkeiten gezielt stärken und profitieren von Übernahmechancen in vertrauten Unternehmensstrukturen. Besonders in MINT-Berufen bietet die Ausbildung eine Lösung für den Fachkräftemangel und fördert gleichzeitig den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Korea. Die Auszubildenden gingen ebenfalls auf Hürden ein. So erschweren Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und bürokratische Hindernisse erschweren den Start in den neuen Lebensabschnitt.
Mich hat vor allem der Mut der jungen Koreaner begeistert, die den Schritt nach Deutschland wagen und dort in ihre Bildung investieren, weit entfernt von ihrem Heimatland. Außerdem fand ich die Vielfalt der verschiedenen Ausbildungsstätten mit technischen und kaufmännischen Schwerpunkten interessant. In Zukunft könnte ich mir gut vorstellen, dass neben diesen Schwerpunkten auch sozial-pädagogische Schwerpunkte durch das LÄUFT Programm gefördert werden könnten und somit einen weiteren Fachkräftemangel angehen.
LÄUFT beweist, dass die Ausbildung nicht nur Fachkräftemangel lindern kann, sondern auch kulturelle Brücken baut und dabei eine Alternative neben einer akademischen Laufbahn darstellt.
Am 5. September 2025 startete der erste inhaltliche Programmtag des Juniorforums in Seoul. Nach einem Besuch des KI-Instituts an der Seoul National University und einem Gespräch zum Thema (Aus-)Bildung in Südkorea führte uns der Nachmittag zu einem Treffen mit Herrn Gyo-hyun Koo, dem Vorsitzenden der Rider Union, einer Gewerkschaft für Lieferfahrer*innen. Dieses fand in einem Seminarraum der Sookmyung-Universität statt und wurde konsekutiv von Muhong Lee vom Koreanischen ins Deutsche übersetzt.
Bereits beim Ankommen war die Atmosphäre besonders: Wir mussten zunächst warten, bis wir die Räumlichkeiten betreten konnten, und stellten anschließend gemeinsam Stühle auf. Muhong erwähnte, dass es nicht einfach gewesen sei, diesen Termin zu organisieren, da sich Herr Koo im Vorfeld unsicher war, ob er überhaupt teilnehmen wolle. Diese anfängliche Zurückhaltung war auch zu Beginn des Treffens spürbar – die Stimmung war eher ruhig und abwartend. Doch nach und nach taute die Gruppe auf, und auch Herr Koo wurde zunehmend offener, sodass sich schließlich ein sehr lebendiges und spannendes Gespräch entwickelte.
Zunächst stellte er die Rider Union und deren Arbeit vor. Die Gewerkschaft setzt sich für die Rechte und die Sicherheit der rund 500.000 Lieferfahrer*innen in Korea ein, die rechtlich als Selbstständige gelten und somit nicht vom Arbeitsgesetz geschütztsind. Ihnen fehlen grundlegende Sicherheiten wie Mindestlohn, Rentenansprüche oder Arbeitszeitregelungen. Herr Koo berichtete, dass viele Fahrer*innen bis zu sechs Tage pro Woche und über 40 Stunden arbeiten, bei vergleichsweise niedrigen Einkommen. Besonders problematisch seien die Bonussysteme großer Plattformen wie Coupang oder Baemin, die durch zeitlich befristete Prämien eine hohe Konkurrenz und riskantes Fahrverhalten fördern.
Ein zentrales Thema des Gesprächs waren die rechtlichen Rahmenbedingungen. Erst seit 2023 – nach jahrelangen Protesten vor dem Präsidialamt in Yongsan – sind Lieferfahrer*innen durch die Arbeitsunfallversicherung abgesichert. Dennoch fehlen bis heute präventive Arbeitsschutzmaßnahmen. Herr Koo kritisierte, dass die aktuelle Regierung bisher keine politischen Schritte zur Regulierung der Plattformarbeit unternommen habe. Die Rider Union fordert daher eine Ausweitung des Versicherungsschutzes und verbindliche Sicherheitsstandards für alle Fahrer*innen.
Auf die Frage nach den größten Hürden bei der Schaffung gesetzlicher Strukturen erklärte Herr Koo, dass das koreanische Verhandlungsrecht zwar theoretisch die Pflicht zur Unternehmensbeteiligung vorsehe, in der Praxis jedoch die Zersplitterung der Arbeitenden die Verhandlungskraft schwäche. Die Fahrer*innen arbeiten selbstständig über Apps, was Streiks und kollektive Aktionen erschwert. Daher setze die Rider Union zunehmend auf sogenannte „soziale Gespräche“ – also Dialoge mit Parlamentarier*innen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren – um schrittweise Verbesserungen zu erreichen.
Besonders eindrücklich war die Entstehungsgeschichte der Gewerkschaft: Im Rekordsommer 2018, dem heißesten Sommer seit 40 Jahren, hatte ein einzelner McDonald’s-Fahrer aus Protest gegen unfaire Bedingungen demonstriert. Aus dieser Einzelaktion entstand schließlich die Rider Union. Ihr bislang größter Erfolg war die Einführung der erwähnten Unfallversicherung im Jahr 2023.
Im weiteren Verlauf beantwortete Herr Koo zahlreiche Fragen aus der Gruppe. Wir erfuhren, dass etwa die Hälfte der Fahrer*innen in Vollzeit arbeitet, dass viele aufgrund finanzieller Belastungen gezwungen sind, überdurchschnittlich viele Stunden zu leisten, und dass die durchschnittliche Bezahlung bei etwa 2,50 Euro pro Lieferung liegt – Benzinkosten nicht eingerechnet. Die Gewerkschaft fordert daher einen Mindestlohn von 4–5 Euro pro Auftrag, um ein existenzsicherndes Einkommen zu ermöglichen. Außerdem berichtete Herr Koo über internationale Kooperationen mit Gewerkschaften aus Australien und Kanada sowie über strukturelle Hürden für ausländische Arbeitskräfte in der koreanischen Plattformwirtschaft.
Die zahlreichen Fragen und Wortmeldungen aus unserer Gruppe unterstrichen das große Interesse an der Thematik. Auch die vertiefte Beschäftigung mit dem Thema im Rahmen des Juniorforums – insbesondere durch die Arbeitsgruppe „Arbeitswelt, Soziale Gerechtigkeit und psychische Gesundheit: Plattformarbeit und Arbeitnehmerrechte“ – zeigt, wie relevant eine kritische Auseinandersetzung damit ist.
Das Gespräch mit Herrn Gyo-hyun Koo regte dazu an, darüber nachzudenken, wie selbstverständlich wir im Alltag Plattformdienste nutzen, ohne die dahinterliegenden Strukturen zu reflektieren. Dabei wurde deutlich, dass verantwortungsbewusster Konsum zwar wichtig ist, die Hauptverantwortung für faire Arbeitsbedingungen jedoch bei Unternehmen und Politik liegt, die geeignete gesetzliche Rahmenbedingungen und Schutzmaßnahmen schaffen müssen.
Gerade weil der Termin zunächst unsicher war, war es umso erfreulicher, dass das Gespräch letztlich zustande kam. Die offene Atmosphäre, die zunehmende Vertrautheit im Raum und die ehrlichen Einblicke von Herrn Koo machten den Austausch besonders bereichernd und ermöglichten wertvolle Einsichten in die Arbeitsrealität von Lieferfahrer*innen in Südkorea.
(von Lilian Albrecht)
Als letzter Termin eines ereignisreichen ersten Tages stand die Willkommensfeier der deutschen und koreanischen Delegation des Juniorforums auf dem Programm. Das Alumninetzwerk Deutschland Korea (ADeKo) lud dazu zu einem Empfang alle Teilnehmer:innen des Juniorforums, Mentor:innen der Arbeitsgruppen, Verteter:innen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft (e.V.), Mitglieder des ADeKo Vorstands, Verteter:innen des DAAD und der deutschen Botschaft in Seoul ein. Mit einer kleinen Verspätung, aber voller Vorfreude endlich unsere koreanischen Gruppenmitglieder und Mentor:innen persönlich kennenzulernen, trafen wir im MCM-Haus in Gangnam ein. Die Location war gut gewählt – quasi ein kleiner Teil Deutschlands in Korea. Im Keller des Hauses befindet sich das Café BrotArt, welches Brezeln nach deutschem Backhandwerk verkauft. Im Erdgeschoss ist der Ladenbereich von MCM, ein Designerlabel aus München und darüber eine Kunstgalerie. Schließlich gibt es ganz oben noch die Dachterrasse mit toller Aussicht über die Stadt.
Der Abend begann für uns also im Keller, wo wir bei Laugengebäck und kalten Getränken auf die koreanische Delegation trafen. Während wir uns noch einander vorstellten, unsere Getränke abholten und einen Sitzplatz suchten, ging schon die erste Runde des Speeddatings los. In kleinen Gruppen tauschten wir uns zum Beispiel über Traditionen der jeweiligen Länder aus, wobei diese vorgegebenen Themen oft nur den ersten Einstieg ins Gespräch bildeten und wir uns dann einfach frei weiter unterhielten. Aufgrund unserer Verspätung lag der Fokus wirklich auf dem „Speed“ in Speeddating und uns blieb nicht viel Zeit bevor wir zum zweiten Teil auf der Dachterrasse übergingen. Vorher wurde noch ein weiteres Spiel eingeführt: Alle bekamen die Hälfte eines deutschen oder koreanischen Sprichwortes und sollte in der Menge sein oder ihr Gegenstück finden. Noch bevor alle Schnipsel verteilt waren, hatten sich die ersten drei Gewinnerteams gefunden. Die Sprichwörter waren: „Aller Anfang ist schwer“ „호랑이 굴에 가야 호랑이 새끼를 잡는다“ und „서당개 삼 년이면 풍월을읊는다“. Über den Dächern von Seoul setzten wir unser Kennenlernen in einem bunten Sprachgemisch aus Deutsch, Koreanisch und Englisch fort. Begleitet wurde dies von einem großen Büffet und leckeren Drinks. Im offiziellen Teil des Abends wurden wir nochmals willkommen geheißen. ADeKo General Secretary Un Joo Kim führte durch den Abend und wir wurden zunächst von ADeKo-Vorstandsmitglied Byung Jun Lee begrüßt. Darauf folgte die offizielle Willkommensrede von ADeKo-Vorsitzendem Hyojoon Kim. Anschließend sprachen auch Anett Schwarz von der deutschen Botschaft, Johannes Klausa als Vertreter des Deutsch-Koreanischen Forums und Young Mi Kim aus dem ADeKo Vorstand ebenfalls ein paar Worte. Dabei wurde immer wieder die Wichtigkeit des Austausches unserer beiden Länder betont und die Rolle des Juniorforums herausgestellt. Die Handlungsempfehlungen des Juniorforums würden Jahr für Jahr sehr geschätzt. Dies steigerte die Vorfreude und Spannung, was das Forum für uns bereit halten würde, sehr. Alle Ansprachen und Reden gipfelten schließlich einem Toast von Hyojoon Kim. Mit einem Sektglas in der Hand riefen wir alle gemeinsam „가자, 가자, 가자“ (Let’s go togehter!).
Dass wir unsere Willkommensfeier während des Seoul Frieze Festivals hatten, war ein schöner Nebeneffekt, denn die Ausstellung auf der 5. Etage blieb für uns geöffnet, sodass wir noch etwas Kunst genießen konnten. Zuletzt wurden noch die Gewinnerteams des „Find your Match“ Spiels mit Preisen von MCM belohnt und wir plauderten, lachten und diskutierten munter weiter. Insgesamt war der Abend ein gelungener Auftakt für unsere Arbeit im Juniorforum und es war eine tolle Möglichkeit die koreanische Delegation, unsere Mentor:innen und einige Special Guests zunächst in einem lockeren, ungezwungenen Umfeld und Austausch kennen zulernen. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle ADeKo für die Organisation eines solchen Abends und den kleinen Vorgeschmack, was das Juniorforum alles für uns zu bieten hat.










Besuch des KI-Instituts der Seoul National University




Gespräch mit Auszubildenden und LÄUFT







Gespräch mit Rider Union – Herausforderungen und Lösungen für Plattformarbeit in Korea








Welcome-Event von ADeKo (Alumninetzwerk Deutschland-Korea)



